I don't eat my friends

Kennt ihr die Tierschutzstiftung Hof Butenland und ihr tolles Kuhaltersheim schon?

 

Der heutige Artikel hat relativ wenig mit Fotografie zu tun, aber dennoch geht es um ein wichtiges Thema, das mir unglaublich am Herzen liegt. Und weil man eine Reichweite auch sinnvoll nutzen kann, Menschen erreichen und bewegen kann, zeig ich euch heute was ganz Großartiges!

 

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Tierfreund bin. Ob es eine Fruchtfliege ist, ein Mäuschen oder ein Schwein, ich liebe alles, was kreucht und fleucht. Bei mir hat alles eine Daseinsberechtigung und kein Lebewesen ist weniger wert als ein anderes.

 

Jedes Tier ist ein Individuum, das ein breites Spektrum an Emotionen und Verhaltensweisen aufweist. Einigen Tieren wird diese EIgenschaft aberkannt. Es ist doch "nur" ein Schwein oder "nur" eine Kuh. Die Leiden und Qualen dieser "Nutztiere" wollen von der Gesellschaft nicht gesehen werden. Deren Schreie wollen nicht gehört und deren physische und psychische Bedürfnisse wollen ignoriert werden.

 

Vor einiger Zeit bin ich auf Hof Butenland gestoßen. Das Kuhaltersheim bietet einer nicht unerheblichen Anzahl an Kühen (und anderen Tierchen) ein Zuhause, einen Rückzugsort und ein Stück Familie. Die Arbeit der Pfleger dort ist wahnsinnig beeindruckend und man spürt richtig, wieviel Herzblut in dem Projekt steckt.

 

 

Auf ihrer Homepage liest man folgenden Absatz, der mir besonders gut gefällt:

 

"Hof Butenland steht für die Neue Kuhltur und damit für eine neue Mensch-Tier-Beziehung, für ein Verhältnis zum nichtmenschlichen Tier auf Augenhöhe, das von Respekt und Empathie geprägt ist. Freilich müssen wir nicht jedes Tier lieben, um sein Leben wertzuschätzen, aber wir müssen sein Recht auf Leben respektieren und dürfen uns nicht von egoistischen Motiven leiten lassen. Das fängt bei der Nahrungsmittelproduktion und -konsumption an, führt über qualvolle und unsinnige Tierversuche bis hin zu Bekleidung, Unterhaltung (Zoo, Zirkus) und falsch verstandener Liebe, wenn Tiere als Kind- oder Partnerersatz missbraucht werden.

 

Tiere sind keine Maschinen, sie sind nicht für die Befriedigung unserer Bedürfnisse auf dieser Welt, und sie gehören uns nicht. Wir treten daher für einen Lebensstil ein, der sich ethischer Veganismus nennt. Er geht über die Ernährung hinaus und umfasst alle Aspekte des Lebens und des menschlichen und tierlichen Miteinanders. Nur wenn wir andere Tiere als Individuen betrachten und respektieren, können wir wirklich erfahren, wer sie sind. Auf Hof Butenland leben inzwischen rund hundert Tiere unterschiedlicher Spezies, die meisten davon ehemalige Nutztiere, die dem Schlachter, dem Hunger- oder Kältetod oder der Verwahrlosung entkommen sind und nun bei uns ein so weit möglich freies und selbstbestimmtes Leben führen können."

 

Als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk hab ich mir selbst ein für mich passendes Geschenk gemacht: nun bin ich also auch endlich Kuhpatin geworden von der lieben Mieke! Für einen kleinen Jahresbeitrag kann man ein tolles Projekt unterstützen und hilft, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.


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